
Wie funktioniert das?
An diesem Gottesdienst kann die Gemeinde online teilnehmen. Das Besondere: Durch unterschiedliche Handgriffe wird die Orgel in den Mittelpunkt des Gottesdienstes gerückt.
So ist die Kamera beispielsweise auf der Orgelempore positioniert und filmt aus der Sicht des/der Kirchenmusiker*in. Neben flinken Händen und Füßen auf Manualen und Pedal nimmt sie hier die Vorbereitungen an der Orgel ebenso in den Blick wie den Altarraum aus der Vogelperspektive.
Alternativ oder zusätzlich können die Orgel und ihre Musik auch inhaltlich den roten Faden bilden und den Ausgangspunkt oder Dialogpartner für die Predigt – so kann der Gottesdienst ein musikalisches Werk zum Thema machen oder auch besondere Eigenheiten der Orgel, wie ihre Klangvielfalt oder das Zusammenspiel hunderter einzelner Pfeifen.
Was macht den Erfolg dieses Formats aus?
Das Format macht die Arbeit des/der Organisten*in, die sonst oft auf der Empore verborgen bleibt, sichtbar und ermöglicht eine neue Perspektive auf einen unverzichtbaren Teil des Gottesdienstes. Durch die Verknüpfung von Musik und Wort kann der Fokus nicht nur im Bild sondern auch inhaltlich auf die Orgel gelenkt werden und hebt das besondere Potenzial der Musik, spirituelle Zugänge zu eröffnen, hervor.
Wann wurde das Format durchgeführt?
Online-Gottesdienste gehören seit einigen Monaten in vielen Gemeinden zum Repertoire. Ein besonderer Gottesdienst mit Orgel im Fokus hat im Rahmen der Orgelentdeckertage 2020 beispielsweise in Buxtehude stattgefunden:
Worauf ist bei der Umsetzung zu achten?
Die technische Vorbereitung sollte gut durchdacht und erprobt sein, gerade wenn es um neue Blickwinkel aus Sicht der Orgel geht. Statt eines Livestreams empfiehlt es sich, den Gottesdienst im Vorhinein aufzuzeichnen und zum gewünschten Termin online verfügbar zu machen. Das spart zum Einen viel technischen Aufwand und beugt unvorhersehbaren Problemen vor
