
Orgel live für Ohren und Augen
Konzert mit Videoübertragung in den Altarraum
Eine Idee von VISION KIRCHENMUSIK
Wie funktioniert das?
Ein moderiertes Orgelkonzert wird von einer Kamera begleitet, deren Aufnahme in Echtzeit auf eine große Leinwand im Altarraum übertragen wird. Die Rezipient*innen bekommen das Geschehen auf der Empore live zu sehen. Dabei lassen sich ganz unterschiedliche Motive in den Blick rücken, vom Prospekt über Spieltisch und Noten bis hin zu Innenaufnahmen aus der Orgel.
Was macht den Erfolg dieses Formats aus?
Das Auge hört mit. Das hautnah erlebte Spiel der Organstin oder des Organisten unterstützt das musikalische Erleben. Zusätzliche Hinweise zu den aufgeführten Werken und kleine Hörhilfen steigern die Aufmerksamkeit des Publikums und das Verständnis für die Spielweise des Instruments und besondere Kompositionsstrukturen. Faszinierende Einblicke auch ins Innere der Orgel sind möglich und tragen besonders in Verbindung mit einer geschickten Moderation zum Verständnis des besonderen Instruments bei.
Wann wurde das Format durchgeführt?
Live-Übertragungen in den Kirchenraum werden seit einigen Jahren in verschiedenen Gemeinden der Landeskirche durchgeführt.
Worauf ist bei der Umsetzung zu achten?
Von Handyaufnahmen bis zur Aufzeichnung mit mehreren Kameras und Bildmischer ist alles möglich. Die technische Seite des Formats sollte aber so gut vorbereitet und ausgeführt sein, dass die Zuhörer*innen sich voll auf ihr Hören und Sehen konzentrieren können. Es ist neben der Organistin/dem Organisten mindestens eine weitere Person nötig, die nach einem durchdachten Script die filmische Arbeit übernimmt (hier sind sowohl technisches als auch musikalisches Verständnis gefragt). Das Gesamterlebnis wird noch „runder“, wenn die Protagonist*innen der Veranstaltung dem Publikum (etwa zur Begrüßung) auch außerhalb der Leinwand begegnen.
