Fami­li­en­kon­zert in der Lam­­ber­­ti-Kir­che in Aurich

04. Okto­ber 2020 | Pres­se­mit­tei­lung

Aurich. Anläß­lich der fünf­ten Orgel­ent­decker­tage wur­de am Sonn­tag, 04.10.,zu einem klei­nen Fami­li­en­kon­zert in die Lam­ber­ti-Kir­che in Aurich ein­ge­la­den. Rund 70 Gäs­te nah­men die Ein­la­dung an und genos­sen neben der Vor­stel­lung der Orgel das von Kan­tor Maxim Poli­ja­kow­ski gefühl­voll gespiel­te Werk „Kar­ne­val der Tiere“.

Seit fünf Jah­ren gibt es die Orgel­ent­decker­tage in der evan­ge­lisch-luthe­ri­schen Lan­des­kir­che Han­no­vers, zu denen u.a. jeweils Grund­schul­kin­der aus Aurich ein­ge­la­den wur­den. Jähr­lich haben so an zwei Vor­mit­ta­gen je rund 200 Kin­der spie­le­risch die Orgel der Lam­ber­ti­kir­che ken­nen­ge­lernt. Die Coro­na­pan­de­mie ließ eine sol­che Ver­an­stal­tung in die­sem Jahr nicht zu.

„Um die Orgel den­noch in den Mit­tel­punkt zu stel­len, haben wir heu­te zu einem klei­nen Fami­li­en­kon­zert ein­ge­la­den“ sagt Pas­to­rin Ange­li­ka Scheep­ker zur Begrü­ßung „ich freue mich, dass sie gekom­men sind und wün­sche allen eine klang­vol­le und kurz­wei­li­ge Zeit mit unse­rer Orgel, der „Grand Dame“, die im nächs­ten Jahr 60 Jah­re alt wird.“

Begon­nen wur­de der Nach­mit­tag mit einer kur­zen Beschrei­bung der „Köni­gin der Instru­men­te“. Frau Scheep­ker erläu­ter­te in weni­gen Sät­zen die Orgel von ihrem Auf­bau bis zu ihrer Klang­fül­le. Ihre Erläu­te­run­gen wur­den jeweils von Kan­tor Maxim Poli­ja­kow­ski durch prak­ti­sche Hin­weis, bzw. das Bespie­len der Orgel ergänzt.

Die Gäs­te konn­ten – und das war eine beson­ders gelun­gen Idee – wäh­rend der Beschrei­bun­gen und des anschlie­ßen­den Kon­zer­tes den Kan­tor an der Orgel auf einer Video­über­tra­gung auf die Kir­chen­wand beob­ach­ten. Die­se ein­ma­li­ge Situa­ti­on kam beson­ders gut an und ließ die Zeit wie im Flu­ge ver­ge­hen.
Alle Gäs­te, ins­be­son­de­re die Kin­der, waren begeis­tert davon, dass sie den Orga­nis­ten bei sei­nem Orgel­spiel beob­ach­ten konn­ten – wäh­rend des gesam­ten Kon­zer­tes waren die Bli­cke auf die Über­tra­gung gerichtet.

Dies war aber noch nicht alles: Zu den im Kon­zert gespiel­ten – jeweils beson­ders erläu­ter­ten – Tie­ren wur­den auf einer wei­te­ren Video­wand für alle sicht­bar Bil­der der jewei­li­gen Tie­re gezeigt, sodass die Musik noch bes­ser auf­zu­neh­men war. Dadurch konn­ten die wun­der­voll pas­sen­den Klän­ge noch bes­ser erlebt wer­den. Den Schluss bil­de­te der Schwan, der sich gemäch­lich und pracht­voll über den „See glei­ten“ ließ und die Kraft der Ruhe in die­ser Musik erreich­te die Gäs­te in vol­lem Umfang.

Die 5‑jährige Jara-Marie Lüh­der sprach aus, was alle dach­ten. „Es hat mir alles sehr gut gefallen!“

Text und Bil­der: Mel­ch­ert Stromann

Bild­un­ter­schrif­ten:
Bild 01: Maxim Poli­ja­kow­ski und Mit­glie­der des Lam­ber­ti-Teams sor­gen für einen rei­bungs­lo­sen Aublauf auf der Orgel­em­po­re
Bild 02: Ein Live­vi­deo von der Orgel­em­po­re und Bil­der der musi­ka­lisch zitier­ten Tie­re wer­den in den Altar­raum über­tra­gen.
Bild 03: Applaus zum Abschluss

Pres­se­kon­takt

Ben­ja­min Simon-Hin­kel­mann
Pres­se­spre­cher der Ev.-luth. Lan­des­kir­che Hannovers

benjamin.simon-hinkelmann@evlka.de

Tele­fon: 0511 – 1241 454
Mobil: 0172 – 239 84 61

Pres­se­bil­der Aurich